Analsex für Einsteiger – so klappt das erste Mal anal!

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Lust auf etwas Neues? Analsex bietet für Frauen und Männer gleichermaßen stimulierende Gefühle und sorgt in den meisten Fällen für noch intensivere Orgasmen. Die Region um den Anus besitzt besonders viele Nervenenden, was bei Berührungen für intensive Stimulation sorgen kann. Du weißt noch nicht ob es Dir gefällt? Dann finde es heraus.

Das erste Mal Analsex

Analsex kann jeder je nach Vorliebe sowohl als aktiver oder passiver Partner genießen, oder beides – unabhängig des Geschlechts. Das gilt bei heterosexuellen wie bei lesbischen und schwulen Paaren. Das Wichtigste beim Analsex ist es, sich Zeit zu lassen. Das gilt vor allem wenn es das erste Mal ist. Redet vorher mit Eurem Partner über das Thema und wie Eure Vorstellungen dazu aussehen. Kommt der Analsex für Euch beide in Frage? Hat vielleicht einer von Euch schon etwas Erfahrung? Umso besser! Redet Klartext und schafft so alle Unsicherheiten aus der Welt.

Haltet Eure Bedenken und Ängste auf keinen Fall zurück. Ein unverkrampftes Herangehen an die Sache macht auch den Analsex am Ende um einiges unverkrampfter. Es gibt wohl kaum eine sexuelle Praktik, die so aufgeladen ist wie Analverkehr – am Anfang macht es deshalb Sinn, sich mit den einigen Mythen auseinanderzusetzen, die es rund um das Thema gibt. Die häufigsten (Halb-) und Unwahrheiten haben wir Euch im Folgenden zusammengestellt – und mit der Realität abgeglichen.

Mythen über Analsex: Wir müssen reden!

Um Analsex ranken sich viele Mythen

Es kursieren so manche Vorurteile, Gerüchte und Halbwahreiten über Analsex und bestimmt habt auch Ihr schon die eine oder andere „Horror-Story“ gehört – von unangehmen Gerüchen bis hin zu medizinischen Notfällen. Wir räumen auf mit unsinnigen Mythen über Analverkehr und erklären, wie es wirklich ist.

Mythos #1: Analsex tut weh

Anal Gleitgel

Wahrheit: Analsex tut nur dann weh, wenn Ihr rücksichtslos und unvorbereitet rangeht. Wenn Ihr in der richtigen Stimmung seid, Euch entspannt, mit einem Finger oder einem Anal-Toy vorsichtig vordehnt und genügend Gleitgel nutzt, wird es nicht wehtun, sondern guttun. Achtung: Spucke ist kein Gleitgel!

Mythos #2: Analsex ist schmutzig

Wahrheit: Im Enddarm befindet sich Kot nur unmittelbar vor dem Stuhlgang. Wenn Du nicht das Gefühl verspürst, auf die Toilette zu müssen, ist Analsex hygienisch unbedenklich. Eine Dusche vor dem Analverkehr ist ratsam und wer wirklich sicher gehen will, kann eine Darmreinigung mit einer Analdusche vornehmen. Es kann aber immer mal vorkommen, dass trotz Reinigung Kot beim Analsex dabei ist. Bemerkt Ihr das, unterbrecht am besten, um Euch erneut zu reinigen oder macht für dieses Mal mit einer anderen Sexpraktik weiter. Wichtig: Darmbakterien können vaginale Infektionen hervorrufen. Bitte niemals vom Analverkehr direkt zu vaginalem Verkehr übergehen!

Mythos #3: Kondome sind nicht notwendig

Wahrheit: Die Verhüten mit einem Kondom ist wichtig! Zwar ist das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft beim Analverkehr deutlich geringer, dafür ist das Risiko einer Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit wie HIV aufgrund der schneller entstehenden Mikrorisse umso größer.

Mythos #4: Der Anus leiert aus

Wahrheit: Der Schließmuskel ist ein sehr starker Muskel unseres Körpers. Zwar gewöhnt er sich bei regelmäßigem Analverkehr leichter an den Druck, die Dehnung und kann sich schneller entspannen, „ausleiern“ und seine Funktion verlieren wird er jedoch nicht – Verletzungen einmal ausgenommen. Übrigens trifft dies auch auf die Vagina zu.

Mythos #5: Analsex ist nur für Schwule

Einer der großen Vorteile beim Analsex ist, dass Menschen jeden Geschlechts und jeder Orientierung daran Gefallen finden können, nicht nur Schwule. Von Hetero-Männern wird Analsex noch häufig damit verbunden, dass der Mann die Rolle der Frau übernimmt, die sonst anal penetriert wird oder eben die Rolle eines schwulen Mannes. Somit sehen sich Männer in der Gefahr ebenfalls als schwul beziehungsweise als feminin abgestempelt zu werden und nicht mehr als “echter Mann” zu gelten. Schwule wurden aber nicht mit speziellen Nerven geboren, die für das Analspiel bestimmt sind.

Jeder Mann besitzt die gleichen Nervenbahnen am After und eine Prostata, die bei analer Penetration stimuliert werden können. Es gibt viele heterosexuelle Männer, die das Vergnügen der analen Stimulation entdeckt haben, und es gibt viele schwule Männer, die es ausprobiert haben und entschieden haben, dass es nichts für sie ist. Es ist reine Geschmackssache und keine Frage von Geschlecht und sexueller Orientierung, die jemanden abhalten sollte, Analsex zu genießen.

#Mythos 6: Frauen mögen keinen Analsex

Soziale Normen und Erwartungen sind in ständiger Veränderung und Entwicklung. Sexuelles Stigma und was wir als einen akzeptablen und gesunden Teil unserer Intimität empfinden, sind Dinge, die glücklicherweise umgeschrieben werden können. So auch die Annahme, das Frauen keinen Analsex mögen und es nur machen, weil Mann es gerne von ihnen will und sie ihm diese “Fantasie” erfüllen möchten. Was ist problematisch an dieser Auffassung? Dieses sexuelle Gefüge sieht Männer in der dominanten Rolle, in der sie Frauen zu Aktivitäten im Schlafzimmer zwingen. Die Vorstellung, dass Frauen keinen Analsex genießen, entmutigt und spricht ihnen sexuelle Handlungsfähigkeit sowie sexuelle Wünsche, wie Analsex, ab. Dieser kann aber selbstverständlich auch von Frauen als stimulierend und reizvoll empfunden werden und hat nichts mit oben genannter Unterwerfung zu tun.

Glücklicherweise unterscheidet sich das tatsächliche Bild dessen, was Menschen in ihrem Schlafzimmer machen, von dieser allgemeinen Erzählung. Es wird vielleicht nicht so offen in der Gesellschaft darüber geredet, aber Analsex gehört zu einer geläufigen Sexpraktik, die beide Partner genießen. Keiner muss sich dazu gezwungen fühlen. Habt Ihr Lust darauf, tut es – wenn nicht, dann nicht. Analsex kann außerdem eine Alternative zum vaginalen Sex sein, der durch die Periode oder während einer Pilzinfektion nicht möglich und unangenehm sein kann. Ob sie oder er Analsex gut findet, muss jede Person für sich selbst herausfinden.

#Mythos 7: Einen Anal-Orgasmen gibt es

Einen reinen analen Orgasmus gibt es nicht. Da Anus und Sexualorgane aber nah beieinander liegen kann man quasi einen Zweite-Hand-Orgasmus bekommen, indem die empfindsamen Nervenenden am After und die Geschlechtsteile gleichzeitig stimuliert werden. Viele nehmen diese Stimulation als analen Orgasmus wahr. Jeder Mensch besitzt am Anus zahlreiche Nervenenden, die durch Berührungen stimuliert werden können, was viele Menschen als prickelnd empfinden und zusammen mit Masturbation oder vaginaler Penetration, den Orgasmus verstärkt. Darüber hinaus gibt es noch geschlechtsspezifische Merkmale, die einen “analen Orgasmus” beeinflussen.

  1. Der anale Orgasmus beim Mann: Die Prostata hast die Größe einer Kastanie und liegt im Inneren des Anus an der Darmwand hinter Penis und Hoden. Sie ist eine Drüse, die ein Sekret absondert, das sich beim Ejakulieren mit den Spermien vermischt, um diese beweglicher zu machen. Der kleine Knubbel kann beim Mann aber auch intensive Gefühle auslösen. Fünf bis sieben Zentimeter im Anus lässt sich eine runde Wulst ertasten. Mit der Fingerspitze kann man diese massieren – mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen. Am besten eignet sich dazu der Mittelfinger, da dieser am tiefsten in den Anus vordringen kann. Werden dann noch Penis und Eichel zusätzlich stimuliert, ist ein „analer Orgasmus“ recht realistisch. Das Gefühl beim Orgasmus mit analer Penetration wird von Männern häufig als intensiver und andersartig beschrieben. Weitere Informationen zur Prostatamassage findest Du hier.
  2. Der anale Orgasmus bei der Frau: Frauen haben keine Prostata, also kann diese beim Analsex auch nicht stimuliert werden. Sie haben aber die Klitoris. Dazu gehört nicht nur die außen sichtbare Klitoriseichel, sondern auch der innenliegende Kitzlerschenkel und die Vaginalöffnung, die viele Nervenenden besitzen. Es gibt darüber hinaus Muskeln im Anus, die mit diesem Bereich verbunden sind. So können durch anale Stimulation Reize auf die ganze Region übertragen werden, das heißt die Klitoris wird indirekt stimuliert. Verwöhnt man noch zusätzlich Klitoriseichel oder die Vagina, geht der “anale Orgasmus” für sie noch einfacher.

Die wichtigsten Tipps rund um den Analverkehr

Analsex

Alle Mythen aus dem Weg geräumt und Du hast Lust, Dich anal auszuprobieren? Egal ob Du Analverkehr erstmal alleine oder mit einem Partner zusammen versuchen möchtest – wir haben alle Tipps und Anleitungen, die Du dafür brauchst, anfangen mit der richtigen Vorbereitungen zu den besten Analsex-Stellungen bis zu den perfekten Toys für den Einstieg.

Analsex: Vorbereitung ist das A und O

Zur richtigen Vorbereitung für Analsex gehört: Vordehnen des Anus, Hygiene und Sauberkeit, das richtige Gleitgel sowie das Kennenlernen der eigenen Bedürfnisse. Für alle diese Punkte geben wir Dir im Folgenden die wichtigsten Tipps, sodass Du am Ende ein besseres Gefühl hast, wie Analsex funktioniert und wie Du ihn lustvoll genießen kannst.

1. Die eigenen Bedürfnisse kennenlernen

Hast Du noch keine Erfahrung mit Analabenteuern, dann entdecke zunächst im Alleingang das Spiel mit dem Anus und finde heraus, was Du magst. Lerne Deinen Körper kennen und taste Dich behutsam voran. Nur so findest Du heraus, was Du magst und was nicht, und ob das anale Spiel etwas für Dich ist.

2. Das Vordehnen des Anus zur Vorbereitung auf Analsex

Der Anus ist nicht primär für den Sex vorgesehen, das wissen wir alle. Deshalb sollte die Region vor dem Sex vorsichtig vorgedehnt werden, um sich auf Analsex vorzubereiten. Das Vordehnen geht am besten mit einem Finger oder einem Anal-Toy. Eine Auswahl an anfängergeeigneten Anal-Toys haben wir Dir in unserer Übersicht zusammengestellt.

3. Hygiene beim Analsex – eine saubere Sache

Für ausreichende Hygiene beim Analsex genügt es in der Regel, sich vorher kurz zu duschen und die Region um den Anus zu reinigen. So vermeidet man unangenehmen Geruch und andere Überraschungen. Der After ist normalerweise relativ sauber, solange man keinen unmittelbaren Drang verspürt, auf die Toilette zu müssen. Sind seit dem letzten Toilettengang erst 2 bis 3 Stunden verstrichen, sollte etwas duschen oder baden für eine Reinigung genügen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich mit einer Analdusche das Innere des Anus schonend zu reinigen. Bei Männern empfiehlt es sich ebenfalls, den äußeren Bereich vorher zu rasieren. Das ist nicht nur hygienischer, sondern macht den Einstieg etwas geschmeidiger.

4. Gleitgel nicht vergessen

Gleitgel ist beim Analsex ein Muss! Der Anus besitzt bekanntermaßen im Gegensatz zur Vagina nicht die Fähigkeit, feucht zu werden. Am besten geeignet sind wasserbasierte Gleitgele, da sie schonend für Haut und Schleimhäute sind. Außerdem können sie mit Toys und Latexkondomen verwendet werden. Es gibt darüber hinaus spezielle Anal-Gleitgele, die mit ihrer besonderen Formel länger Feuchtigkeit spenden.

5. Ernährung für besseren Analsex

Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse sind in der Regel reich an Ballaststoffen. Wer diese regelmäßig verzehrt kann die Verdauung fördern und dem Darm dabei helfen sich besser und geregelter zu entleeren. Für alle, die gerne regelmäßig passiven Analsex genießen möchten, können sich mithilfe der Ernährung die Reinigung des Darms erleichtern. Nichts essen vor dem Analsex, hilft nicht! Der Darm kann sich dadurch nicht reinigen.

Das erste Mal Analsex: So geht’s!

das erste Mal Analsex

Fühlst Du Dich nun ausreichend vorbereitet und hast Lust auf Analsex, kannst Du es entweder erstmal alleine ausprobieren oder auch zusammen mit einem Partner/einer Partnerin. Für beide Situationen – anale Solo-Spiele und das Herantasten zu zweit – haben wir im Folgenden die passenden Tipps für den Einstieg zusammengestellt.

Analsex alleine

Für das erste Mal Analsex alleine kann man es sich gerne in der Badewanne gemütlich machen. Das warme Wasser entspannt den Körper und die Muskeln. Mit den Fingern oder einem Anal-Spielzeug kann man sich nun langsam vortasten. Zunächst wird das Äußere des Anus sanft massiert. Gerne bereits mit etwas Gleitgel. Damit gewöhnen sich die Muskeln und sensiblen Punkte an die Berührungen.

Du willst Dich informieren, welche Anal-Toys sich für den Anfang eignen? Hier geht es zu unserer Übersicht.

Analverkehr mit einem Partner – das gibt es zu beachten!

Beim Analsex mit dem Partner gilt dasselbe wie beim Solo. Zeit lassen, langsames Eindringen und natürlich das Gleitgel nicht vergessen. Der Partner oder ihr selbst könnt beim Vorspiel die Finger oder ein Anal-Toy zum Vordehnen verwenden. Auch die Zunge kann genutzt werden, um den äußeren Anus sanft zu massieren, stimulieren und so zu entspannen (siehe Anilingus).

Für das erste Mal Analsex empfiehlt sich eine entspannte Sexstellung zu wählen, in der sich der passive Partner fallen lassen und der aktive Partner kontrolliert eindringen kann. Die besten Analstellungen für Anfänger kannst Du Dir in unserer Zusammenstellung an Sexstellungen herausfiltern. Hier unsere Favoriten:

Die 3 besten Analsex-Stellungen

Die besten Analsex-Stellungen im Überblick
Sphinx-Stellung

Sphinx

Eine der beliebtesten Analstellungen unter Paaren ist die Sphinx. Der passive Partner macht es sich auf dem Bauch bequem und winkelt ein Bein leicht dabei an. Der Anus gibt sich entspannt offenherzig. Der aktive Partner kann so geschmeidig von hinten eindringen.

Reiterstellung

Der entspannte Ritt

In der Reiterstellung, bei der der passive Partner oben aufsitzt, hat dieser die Möglichkeit, selbst die Kontrolle zu übernehmen. Der aktive Part bestimmt selbst darüber, wie schnell der Penis in ihn hineingleitet und in welchem Tempo er reiten will.

Sexstellung für Analsex

Der geborgene Engel

Bei der Engel-Stellung sind beide Partner sehr entspannt und liegen bequem hintereinander. Der aktive Partner kann langsam von hinten anal in den passiven Partner eindringen, während dieser seine Muskeln entspannen kann, um den Einstieg zu vereinfachen. Die Stellung verspricht viel Körperkontakt und Zärtlichkeit.

Lust auf mehr? Entdecke weitere Sexstellungen für Analsex!

Analdehnung für Einsteiger und Fortgeschrittene

Beim Analsex ist das Vordehnen des Afters entscheidend für einen entspannten Einstieg. Wie oben im Artikel beschrieben, kann das direkt vor dem Sex oder Solo mit einem Finger oder Toy geschehen. Für alle, die Analverkehr regelmäßig praktizieren möchten, empfiehlt sich ein sanftes Beckenbodentraining. So erhaltet Ihr mehr Kontrolle über die Anal- bzw. Schließmuskeln. So könnt Ihr Euch im richtigen Moment besser entspannen und die Penetration erleichtern. Aber nicht nur die Entspannung sondern auch Anspannung wird dabei geübt. So könnt Ihr beim Analsex die Schließmuskeln anspannen und “die Enge” für Euren Partner beeinflussen. Der Vorteil ist, dass Ihr Euch beide intensiver spüren könnt. Wie Ihr das durch regelmäßig Beckenbodentraining erreichen könnt zeigen wir Euch jetzt.

Warum den Anus dehnen?

Der Anus ist von Muskeln umgeben. Diese Muskeln sind als Schließmuskeln bekannt. Der doppelringige Schließmuskel ist so konzipiert, dass er gewisse Dinge im Körper behält und ist nicht primär zur Penetration veranlagt. Das bedeutet, dass dieser starke Muskel sich nach einiger Zeit wieder zu straffen beginnt, wenn man für einige Zeit keinen Analsex hat. Das heißt nicht, dass man wieder bei Null anfängt aber der Einstieg nach einer Pause gestaltet sich meistens nicht immer so einfach. Daher kann es hilfreich sein sich auch in “Ruhephasen” hin und wieder anal zu stimulieren bzw. den Beckenboden und die Schließmuskeln zu dehnen. Wir zeigen Euch zwei Wege, wie Ihr das schafft.

1. Mit einem Toy dehnen

Mit einem Analplug (mit oder ohne Vibration ist Euch überlassen) könnt Ihr Euch regelmäßig dehnen und stimulieren. Sei es während Ihr masturbiert oder einfach bei alltäglichen Beschäftigungen. Wichtig ist, dass Ihr je nach Erfahrung die richtige Größe für Euch wählt. Einsteiger beginnen mit einem kleinen Plug mit einem Durchmesser von 2,5 – 3 cm. Fortgeschrittene können je nach Geschmack gerne einen größeren Durchmesser wählen. Ihr könnt den Plug hin und wieder beim Masturbieren tragen oder einfach 15 Minuten täglich beim Duschen oder Abwaschen zu Hause. Während Ihr Euch bewegt, kontrahiert der Schließmuskel um das Toy herum, sodass der Muskel sich sanft dehnt und gleichzeitig gekräftigt wird.

2. Muskeln trainieren mit Beckenbodenübungen

Nicht nur die Vagina kann von einem Beckenbodentraining profitieren, sondern auch der Anus. Mehr Kontrolle über den Schließmuskel bedeutet diesen im richtigen Moment entspannen oder anspannen zu können. Die folgende Übung könnt Ihr mit einem Plug, aber auch ohne ein Toy durchführen. Dies sind 5 einfache Schritten zum Trainieren des Beckenbodens:

  1. Lokalisiere Deine Beckenbodenmuskeln. Drücke im Grunde Deinen Po zusammen, als ob Du versuchst Deinen Stuhlgang in Dir zu halten.
  2. Spanne nun den Beckenboden an und halte die Spannung für 5 Sekunden. Dann löse die Anspannung. Versuche die Übung drei- bis viermal hintereinander zu wiederholen.
  3. Konzentriere Dich bewusst auf die Anspannung und Entspannung. Vergiss nicht zu atmen und vermeide andere Muskelgruppen anzuspannen.
  4.  Versuche die Übung täglich durchzuführen. Optimal sind drei Durchgänge á zehn. Wiederholungen. Die Übungen kannst Du im Sitzen, während des Wartens an der Supermarktkasse, unter der Dusche oder beim Abwaschen absolvieren.
  5. Um das Training noch zu intensivieren, kannst Du zusätzlich mit einem Analplug trainieren. Dazu nimm einfach einen Plug, der sich für Dich komfortabel einführen lässt. Nun kannst Du den Schließmuskel anspannen und entspannen, wie vorher beschrieben.

Nach dem Analsex

Zur Nachbereitung empfiehlt es sich, den After und die Region um den Anus ein erneutes Mal zu reinigen. Wie Du beim Analsex die Prostata massieren und damit den G-Punkt beim Mann stimulieren kannst, erfährst Du in unserem Artikel zur Prostatamassage.

Toys für den analen Stellungswechsel

Anal-Toys für den Einstieg in der kleinen Amorelie-Box Analsex

Alles, was Du zum Einstieg brauchst!
Die Kleine Einsteiger-Box zum Analsex bietet passende Anal-Toys, die Euch den Einstieg zum ersten Mal Analsex leicht machen. Enthalten sind ein spezielles Analgleitgel, ein Analvibrator und eine Analdusche zur Vorbereitung – alles Wichtige in einem praktischen Starter-Set!

Abwechslungsreiche Anal-Toys in der großen Amorelie-Box Analsex

Darf’s etwas mehr sein?
Die Große Einsteiger-Box enthält anregendes Spielzeug für neue Erfahrungen mit Analsex. Dank der vielfältigen Auswahl hochwertiger Produkte erwarten Dich prickelnde Momente, die Lust auf mehr machen. Enthalten sind Analgleitgel, Analvibrator, Analplug, Analkette, Analdusche und Toy Cleaner.

Analdusche für mehr Hygiene beim Analsex

Ein gutes Gefühl mit Analdusche
Du hast Bedenken wegen der Sauberkeit? Eine kurze Spülung mithilfe einer kleinen Analdusche wäscht auch die letzten Zweifel hinfort! Dazu den Aufsatz abnehmen, den Pumpball mit Wasser füllen und mit der schlanken Spitze direkt in den Anus einführen – nun kann der Balg vorsichtig gedrückt werden.

Anal-Gleitgel

Gleitgel – ein Muss!
Das AMORELIE Basics Anal-Gleitgel spendet besonders lange Feuchtigkeit. Das ist gerade beim Analverkehr wichtig, da der Anus keine Eigenfeuchtigkeit hat. Gib einfach eine kleine Portion des Gels auf den Anus sowie auf den Penis oder das Analtoy und erlebe besondere Gleitfreude.

 

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16 Kommentare

  • Danke für den schön geschrieben Artikel zum Thema Analsex. 🙂

    Ich persönlich bin auch ein großer Fan davon, musste aber immer wieder feststellen, dass viele meiner Bettgespielinnen sehr negativ zu dieser Sexpraktik eingestellt waren.

    Das lag ganz einfach daran, dass ihre Expartner unglaublich unsensibel damit umgingen.
    Ganz klar, hätte man denen mal ein Dildo in Penisgröße ohne Vorwarnung und Gleitgel reingerammt, hätten die auch schwer dumm aus der Wäsche geschaut… 😉

    Das durfte ich dann in den letzten Jahren immer ausbügeln und zurechtrücken; aber habe ich ja gern gemacht 🙂

    Ich wills jetzt nicht jeden Tag, aber zur Abwechslung mag ich’s sehr gerne; aber meist mir vorheriger Absprache und natürlich auch mit viel Geduld und Sensibilität.

    Und da ich selbst ganz gerne mal passiv in diesem Segment aktiv bin, weiß ich, was sich gut anfühlt und worauf man achten muss.

    Was ich dafür empfehlen kann, sind entsprechende Sprays, die den Anus ein klein bisschen betäuben; das macht die Sache für den Anfang leichter, ohne den Spaß zu zerstören.

    Ich hoffe, dass Analsex irgendwann mal seinen eher schlechten Ruf verliert.

    LG
    Henning

    • Hallo,
      auch ich finde den Beitrag super und informativ. In einem Punkt muss ich Henning recht geben, man sollte es langsam angehen sonst wird es unangenehm und ich habe diese Erfahrung gemacht ;).
      Einen Tipp habe ich aber dennoch: Klärt vorher ab ob der Mann auch „drinnen“ kommen darf, denn es ist für einige unangenehm und Ihr müsst es für euch selbst herausfinden.
      Ich persöhnlich mag es nicht ;).

      Viel Spaß und LG

      Nina

  • die tips sind sind ok. ich habe auch so meine probleme damit. vielleicht liegt es an dem schlechten ruf von analsex, vielleicht habe ich angst vor den schmerzen, oder oder oder. ich möchte so gerne, das es funktioniert. ich habe schon soviel gelesen darüber, was mir eigentlich die angst nehmen sollte. doch jedesmal, wenn wir es probieren, verkrampfe ich und es tut weh 🙁

  • Vielen Dank für den sehr schön geschriebenen Artikel. Er macht wirklich Lust, es mal auszuprobieren. Mit meiner Partnerin überlege ich schon länger, auch mal anale Spielereien in unser Sex-Leben einzubeziehen, jetzt haben wir noch ein paar sehr nützliche Tipps bekommen. 🙂

  • Sehr schöner Artikel. Ich habe es vor einigen Jahren mal bei einem ONS ausprobiert. Es war interessant, aber hat mich nicht begeistert. Mittlerweile bin ich in einer festen Beziehung und vor einigen Monaten hat mein Freund das Thema schüchtern ins Spiel gebracht. Erst wollte ich nicht, nach einigen Tagen überlegen wollte ich es dann aber zumindest EINMAL ausprobieren. Und heute? Kriege ich nicht genug davon!! Nicht immer, ich muss schon in Stimmung sein, aber da gibt’s genug, was mich nach mehr noch dreckiger lechzen lässt! Und dazu vorne ein Toy…… 🙂

  • Ein informativer Beitrag. Ich war bis jetzt negativ auf Analsex eingestellt. Habe mich vorher viel informiert. Ich habe davon gekostet und würde es jederzeit wiedertun.

    • Liebe Tins,

      vielen Dank für Deinen Beitrag und schön, dass Du so positive Erfahrungen gemacht hast.

      Viele Grüße
      Dein AMORELIE-Team

  • Sehr schöne Beitrag und sehr informativ. Aber ich möchte trotzdem dazu noch zum Thema Analverkehr was sagen. Ich würde es auch gerne mal Analverkehr mit meinem Mann ausprobieren, allerdings ich habe grossen Angst davor, weil er sehr gut bestückt ist.

    • Liebe Miriam,

      dann versuche es doch vielleicht erstmal mit einem kleinen Analplug zum vorsichtigen Vordehnen und einem Desensibilisierungsspray, das die empfindliche Haut im Analbereich elastisch macht, leicht betäubt und für eine bessere Dehnfähigkeit sorgt. Weitere Tipps findet Du hier.

      Viele Grüße!

    • Der Artikel ist wirklich gut geschrieben und alles ist toll erklärt. Ich kam vor 9 Jahren überraschend damit in Kontakt. Es war ursprünglich ein ONS, der sich mittlerweile in eine langjährige Beziehung gewandelt hat. Damals war er der Meinung ich sei absolut erfahren nach 25 Jahren Ehe. War ich aber absolut nicht. Wir hatten mehrere Stellungswechsel und plötzlich war der Anus dran. Das war zwar langsam und sehr sensibel, aber für mich total neu und unerwartet und daher war ich sehr verkrampft dabei. Inzwischen möchte ich es nicht mehr missen. Mein Partner ist auch sehr gut “ bestückt“ und trotzdem gibt es normalerweise keine Probleme. Ab und zu entsteht keine Entspannung. Aber dann sage ich einfach – Schatz heute bleiben wir besser vorne- und gut! Wir reden offen über diese Dinge und ich habe volles Vertrauen in ihn. Der Mann spürt ja auch, wenn der Muskel nicht nachgibt. Ausserdem lassen wir immer mindestens 2Tage dazwischen. Ich hatte einmal eine unangenehme Überraschung, als wir es mehrmals hintereinander anal genossen haben. Analsex ist nichts für jeden Tag- ein Leckerli für ab und zu. So bleibt es auch immer wieder spannend und besonders!

  • Ich bin seit ca. 2 Jahre mit mein neuen Freund zusammen. Er kommt aus Ghana. Er möchte unbedingt mal mit mir Analverkehr ausprobieren. Er ist sehr gutbestückt und habe total Angst davor. Wir probieten ein paar mal aus, aber es tat immer weh. Mit meinem Exmann hatte ich vorher sehr oft Analverkehr und ich liebe es auch sehr gerne.

  • Habe es gestern mit meiner Freundin ausprobiert und durfte sogar in ihr kommen da sie so schnell erregt war. Es war für uns beide Neuland aber auch sehr prickelnd. Wir kamen super zum Orgasmus. Danke für die tollen Tips

  • Vielen Dank für diesen Artikel und die tollen Tipps! Leider nimmt es mir trotzdem nicht die Angst. Ich habe es bis jetzt „nur“ zwei Mal probiert. Es war bisher jedes Mal schmerzhaft und ich konnte mich aus Angst vor den Schmerzen nicht wirklich komplett entspannen. Außerdem habe ich dauerhaft das Gefühl, nach dem Eindringen sofort auf die Toilette zu müssen…. Ist das anfangs normal? Verschwindet dieses unangenehme Gefühl?

  • Letzte Nacht hat mich mein Mann mit der Idee seit langem überrascht.Er hat auch einen sehr großen Penis der im eregten Zustand sehr hart ist.Vaginal für mich immer der größte Traum ,aber Anal? Hmm lieber nicht !doch gestern war es anders.Er massierte mir vorher beim normalen Verkehr eine ganze weile den Damm und den Anus,in sämtlichen Stellungen.was wirklich ein tolles Gefühl war.ich wusste er will es und ich war extrem erregt und konnte es kaum erwarten. wir hatten viel Spaß dabei,und werden es wohl öfter in unser Liebesleben einbringen .Es war herrlich

  • Hallo.

    Erstmal vielen dank für diesen gut geschriebenen artikel dazu.

    Meine neue Freundin steht total auf Analsex, überrascht mich auch oft damit, allerdings hab ich es bisher abgelehnt, da ich keine ahnung davon hatte und nicht einfach „drauf los“ machen wollte.

    Dieser artikel hier hat mir nun ein paat unklarheiten genommen. Vielen dank dafür.

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